Wasserdicht heißt nicht unverwundbar

Aktuelle GoPros sind für viele nasse Einsätze ohne Zusatzgehäuse ausgelegt. Ein separates Schutzgehäuse wird interessant bei größerer Tauchtiefe, starkem Schmutz, möglichem Steinschlag oder wenn die Kamera mechanisch stärker exponiert ist.

Unter Wasser auf saubere Dichtflächen achten

Sand, Haare oder beschädigte Dichtungen können ein ansonsten dichtes Gehäuse kompromittieren. Vor jedem Tauchgang Dichtung und Verschluss kontrollieren. Nach Salzwasser mit Süßwasser abspülen.

Akustik und Wärme

Ein geschlossenes Gehäuse verschlechtert Ton und kann Wärme schlechter abführen. Für lange stationäre Aufnahmen ist es daher nicht automatisch die beste Lösung.

Wann das Schutzgehäuse wirklich sinnvoll ist

Ein Gehäuse ist besonders dann sinnvoll, wenn größere Wassertiefe, Steinschlag, Schlamm oder ein erhöhtes mechanisches Risiko zu erwarten sind. Für normalen Regen oder kurze nasse Action reicht je nach Kameramodell häufig die integrierte Wasserdichtigkeit – sofern Klappen und Dichtungen korrekt geschlossen und sauber sind.

Vor jedem Wassereinsatz Sichtprüfung

Kontrolliere Verschluss, Dichtfläche und Gehäuse auf Sand, Haare, Risse oder Verformung. Bei unbekanntem oder lange gelagertem Gehäuse ist ein Test ohne Kamera die vorsichtigere Variante.

Tauchen: Gehäuse und Dichtung als System betrachten

Tauchgehäuse-Check vor und nach dem Einsatz
Die maximale Tiefe ist nur sinnvoll, wenn Dichtung und Pflege stimmen.