Das Schutzgehäuse ist für mehr als nur Tiefe gedacht
GoPro gibt für das aktuelle Schutzgehäuse Wasserdichtigkeit bis 60 m an. Gleichzeitig schützt es vor Schlamm, Schmutz und herumfliegenden Partikeln. Es ist für HERO13 Black, HERO12 Black, HERO11 Black und HERO10 Black ausgelegt.
Vor jedem Tauchgang
Dichtfläche kontrollieren, Gehäuse trocken schließen und zunächst einen kurzen Wassertest durchführen. Sand, Haare oder Salzreste am Dichtbereich können wichtiger sein als die nominelle Tiefenfreigabe.
Nach Salzwasser
Mit sauberem Süßwasser abspülen, vollständig trocknen lassen und erst danach öffnen. So verhinderst du, dass Salz und Wasser beim Öffnen an den Dichtbereich gelangen.
60 m ist eine Gehäusefreigabe, kein Tauchplan
Die Tiefenangabe beschreibt, wofür das Gehäuse ausgelegt ist. Für die tatsächliche Aufnahme zählen zusätzlich Bedienbarkeit, Licht, Farbe, Beschlag und die sichere Befestigung. Schon deutlich oberhalb der Maximalgrenze kann ein schlecht vorbereiteter O-Ring oder eingeschlossener Schmutz die Aufnahme gefährden.
Vor dem Wasser: Dichtung statt Kamera testen
Nach Reinigung und Sichtprüfung das leere beziehungsweise nach Herstelleranleitung vorbereitete Gehäuse zuerst auf sauberen Verschluss kontrollieren. Haare, Sandkörner und Fasern auf der Dichtfläche sind wichtiger als ein zusätzliches Zubehörteil. Die Dichtung nicht mit ungeeigneten Fetten oder Reinigungsmitteln behandeln.
Beschlag entsteht oft vor dem Abtauchen
Warme, feuchte Luft im Gehäuse kann beim Abkühlen kondensieren. Kamera und Gehäuse deshalb möglichst trocken vorbereiten und Antibeschlag-Einsätze nur so verwenden, wie sie für das jeweilige Gehäuse vorgesehen sind.
Nach Salz- oder Chlorwasser
Geschlossenes Gehäuse zunächst mit Süßwasser abspülen, bewegliche Teile vorsichtig betätigen und danach trocknen. Erst in sauberer Umgebung öffnen. So gelangt weniger Salz oder Sand an die Dichtfläche.
