Robust ist nicht unverwundbar
Eine GoPro ist für Action gebaut, aber Frontglas, Displays, Klappen und Dichtflächen können trotzdem beschädigt oder verschmutzt werden. Schutz sollte zur konkreten Belastung passen.
Wasser und Tauchen
Die nackte Kamera kann je nach Modell wasserdicht sein; ein zusätzliches Schutzgehäuse kann für größere Tiefe oder mechanisch härtere Einsätze erforderlich sein. Vor Wasseraufnahmen sind saubere Dichtflächen wichtiger als ein alter Werbetext.
Transport und Pflege
Nach Salz, Sand oder Schlamm zuerst schonend reinigen. Für den Transport verhindern kleine Cases, dass Schrauben und Metalladapter gegen Linse oder Displays schlagen.
Schutz in drei Ebenen denken
Transport: Linse und Displays vor Kontakt mit Schrauben und Metallteilen schützen. Einsatz: je nach Risiko Gehäuse, Schutzglas oder Fangschlaufe ergänzen. Pflege: Salz, Sand und Schlamm entfernen, bevor bewegliche Klappen geöffnet werden. Diese drei Ebenen verhindern mehr Probleme als ein einzelnes „Rundum-sorglos“-Produkt.
Schutz darf den Einsatz nicht verschlechtern
Ein zusätzliches Gehäuse kann Ton, Wärmeabgabe und Bedienung verändern. Deshalb sollte Schutz immer gegen den tatsächlichen Einsatzzweck abgewogen werden. Für eine trockene, stationäre Aufnahme ist ein geschlossenes Tauchgehäuse beispielsweise oft unnötig.
