Vor dem Wasser kommt der Dichtigkeitscheck

Prüfe Gehäuse, Dichtflächen und Verschluss in Ruhe an Land. Sandkörner und Haare sind kleine Ursachen mit großer Wirkung. Bei einem neuen Gehäuse empfiehlt sich ein erster Test ohne Kamera.

Je tiefer, desto weniger Farbe

Mit zunehmender Tiefe verändert sich das Farbspektrum. Für natürliche Ergebnisse sind Licht, Weißabgleich und gegebenenfalls Filter relevanter als ein besonders hoher digitaler Kontrast.

Eine Handschlaufe verhindert Stress

Beim Schnorcheln oder vom Boot aus ist ein schwimmender Griff oder eine Sicherung sinnvoll. Das reduziert das Risiko, dass eine kleine Kamera in tiefem Wasser verloren geht.

Pflegeroutine nach Salzwasser mit Frischwasser, Trocknung und Dichtungskontrolle
Nach Salzwasser erst außen reinigen und trocknen – Klappen und Gehäuse erst danach öffnen.

Auftrieb und Sicherung vor dem Einstieg klären

Ein schwimmender Griff hilft nur, wenn das gesamte Setup tatsächlich positiv aufschwimmt. Gehäuse, Lampen oder zusätzliche Halterungen können das Verhalten verändern. Teste den Aufbau in kontrollierter Umgebung und verwende bei Boot, Kajak oder tiefem Wasser zusätzlich eine passende Sicherung.

Nach dem Tauchgang beginnt die Pflege

Salz- und Sandreste sollten mit sauberem Frischwasser entfernt werden. Trockne Kamera und Gehäuse außen vollständig, bevor du Dichtungen oder Akkufach öffnest. So reduzierst du das Risiko, Partikel oder Feuchtigkeit in den Dichtungsbereich zu tragen.

Vor dem Einstieg: der 4-Punkte-Unterwasser-Check

Vier Punkte für den Unterwasser-Einsatz
Viele Unterwasserprobleme entstehen nicht durch die Kamera, sondern durch vergessene Vorbereitungen.