Prüfstand: 3. September 2026. Im deutschen Apple App Store wird GoPro Quik 13.40 als aktuelle Version geführt. Das Update ergänzt die Unterstützung für MISSION 1 PRO ILS und benennt „Autom. Bearbeitung“ in „Studio-Bearbeitung“ um.
MISSION 1 PRO ILS wird jetzt in Quik unterstützt
Wer die ILS in den GoPro-Workflow integriert, sollte Quik auf 13.40 oder neuer aktualisieren. Die App-Store-Beschreibung nennt die PRO ILS ausdrücklich als unterstützte Kamera. Das ist getrennt von der MISSION Monitor App zu sehen: Monitor ist für Live-Kontrolle am Set gedacht, Quik für Medien- und Bearbeitungsworkflow.
Aus „Autom. Bearbeitung“ wird „Studio-Bearbeitung“
GoPro fasst den Einstieg in den Editor neu. Innerhalb der Studio-Bearbeitung gibt es zwei klarere Startwege:
- Autom. Bearbeitung: Quik erzeugt zunächst einen Vorschlag mit Designs, Musik und Highlights.
- Selbst bearbeiten: Startet direkt mit einer leeren beziehungsweise manuellen Bearbeitung, ohne zuerst automatische Entscheidungen entfernen zu müssen.
Laut App-Store-Hinweis kann für einen Clip später weiterhin zwischen automatischer und manueller Bearbeitung gewechselt werden. Das macht Quik für Nutzer angenehmer, die zwar schnell importieren, aber den eigentlichen Schnitt selbst kontrollieren möchten.
Was sich nicht geändert hat
Quik 13.40 macht die MISSION Monitor App nicht überflüssig. Quik bleibt auf Import, Verwaltung und Bearbeitung ausgerichtet. Monitoring-Funktionen wie Zebra, Focus Peaking, Focus Assist, LUT-Live-Vorschau und USB-C-Kamerasteuerung gehören in MISSION Monitor.
Update-Check für einen sauberen MISSION-Workflow
- Quik auf 13.40 oder neuer aktualisieren.
- PRO ILS auf Firmware v3.0 oder neuer prüfen.
- MISSION Monitor separat installieren, wenn Live-Monitoring benötigt wird.
- Bei einem neuen Projekt bewusst zwischen Auto- und manuellem Editorstart wählen.
- Vor großen Imports genügend freien Gerätespeicher und eine zweite Kopie der Originaldateien einplanen.
