Der Griff verändert die Bedienung, nicht die Bildqualität

Der Point-and-Shoot-Griff ist für die MISSION-1-Reihe gebaut. Er ergänzt einen ergonomischen Handgriff mit direktem Auslöser und einen Metallrahmen. Dadurch lässt sich die Kamera eher wie eine kleine Foto-/Videokamera halten, ohne den schnellen Wechsel zu GoPro-Mounts aufzugeben.

Zubehörschuhe und 1/4-20 machen ihn für Creator interessant

Am Rahmen beziehungsweise Auslösermechanismus stehen Zubehörschuhe für Mikrofon oder Licht zur Verfügung. Zusätzlich nennt GoPro 1/4-20-Befestigung und Unterstützung für die Magnetverriegelung. Damit kann ein Handheld-Setup schnell zum Stativ- oder Rig-Setup wechseln.

Nicht für andere GoPro-Modelle einplanen

GoPro warnt ausdrücklich, dass der Griff nur für Kameras der MISSION-1-Reihe entwickelt wurde. Für HERO13 Black oder MAX2 ist er deshalb keine universelle Griff-Lösung.

Für wen der Griff Sinn ergibt

Vor allem für Reise, Street, Events und Creator-Aufnahmen, bei denen die Kamera häufig in der Hand bleibt. Für reine Helm- oder Fahrzeugmontage bringt der zusätzliche Rahmen dagegen wenig.

Der Griff lohnt sich vor allem für Handheld statt Mounting

Sein Mehrwert ist nicht, dass die Kamera „besser“ filmt, sondern dass eine MISSION-Kamera ergonomischer wie eine klassische Handkamera genutzt werden kann. Das ist bei Run-and-Gun, Reise, Interviews oder kurzen Setups angenehmer als die Kamera direkt am Gehäuse zu halten.

Mit PRO ILS auf die Balance achten

Ein größeres MFT-Objektiv verschiebt den Schwerpunkt deutlich nach vorn. Dann muss geprüft werden, ob der Griff noch angenehm bleibt oder ob Cage, Objektivstütze beziehungsweise eine andere Rig-Lösung sinnvoller ist. Der kleine Body allein sagt wenig über das fertige Handling aus.

Für stationäre Aufnahmen reicht oft 1/4-20

Wer hauptsächlich vom Stativ filmt, braucht den Handgriff nicht automatisch. Dann kann eine direkte 1/4-Zoll-Verbindung einfacher, steifer und günstiger sein.