Extreme Temperaturen belasten Lithium-Ionen-Akkus auf unterschiedliche Weise. Kälte kann die nutzbare Leistung vorübergehend reduzieren; starke Hitze beschleunigt die Alterung und verschärft die thermische Belastung der Kamera.
Bei Kälte: Reserve warm halten
Ersatzakkus sollten bis kurz vor dem Einsatz möglichst körpernah und trocken transportiert werden. Statt alle Akkus gleichzeitig auskühlen zu lassen, wechselst du nur den Akku, der gerade gebraucht wird.
Bei Hitze: Kamera nicht unnötig aufheizen
Ein Fahrzeug in direkter Sonne ist ein ungünstiger Lagerort. Auch vor der Aufnahme sollte die Kamera nicht bereits stark aufgeheizt sein. Schatten, Luftbewegung und ein passender Videomodus helfen mehr als ein zusätzlicher Akku in einer bereits thermisch belasteten Kamera.
Laden und Lagern sind zwei verschiedene Situationen
Für eine Reise ist ein voller Akku praktisch. Für längere Lagerzeiten ist es dagegen sinnvoll, Akkus nicht dauerhaft in extremer Hitze oder Kälte aufzubewahren. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus gehören nicht mehr in die Kamera.
Welche Lösung unterwegs sinnvoll ist
Für kurze Action-Sessions sind mehrere Wechselakkus meist am einfachsten. Für lange stationäre Aufnahmen kann externe USB-Stromversorgung die bessere Lösung sein. Dabei muss die Kamera trotzdem ausreichend Wärme abgeben können.