Bei 360° wird der Bildausschnitt erst nach der Aufnahme entschieden

Die MAX2 zeichnet die gesamte Umgebung auf. In der Quik App lässt sich daraus anschließend ein normaler Blickwinkel wählen, verfolgen und exportieren. Genau dieser Reframing-Schritt unterscheidet den Workflow von einer klassischen HERO-Kamera.

Workflow von der 360-Grad-Aufnahme zum exportierten Video
Aufnehmen → Reframe → Export. Ein 360°-Clip kann mehrere unterschiedliche normale Videos liefern.

Wann 360° besonders viel bringt

  • Motorrad, MTB oder Ski, wenn du nicht ständig die Kamera ausrichten willst
  • unsichtbarer Selfie-Stick und Follow-Cam-Looks
  • ein Clip soll später horizontal und vertikal verwertet werden
  • du willst aus einer Szene mehrere Blickrichtungen schneiden

Wann eine HERO schneller ist

Wenn der gewünschte Blickwinkel bereits beim Dreh klar ist, bleibt eine klassische Actioncam oft effizienter. Du filmst, schneidest und bist fertig. MAX2 lohnt sich besonders dann, wenn Reframing wirklich Teil der kreativen Idee ist.

Praxisregel: 360° spart Entscheidungen beim Dreh, verschiebt sie aber in den Schnitt.