Die HERO13 Black bietet Burst Slo-Mo mit sehr hohen Bildraten; GoPro nennt bis zu 400 fps bei 720p. Der Modus ist für kurze, schnelle Ereignisse gedacht.
400 fps sind für Analyse und Effekt, nicht für den ganzen Clip
Sprünge, Wasserspritzer, mechanische Bewegungen oder kurze Actionmomente können in extremer Zeitlupe sichtbar gemacht werden. Für eine komplette Abfahrt oder längere Reiseaufnahme ist der Modus dagegen unpraktisch.
Hohe Bildrate braucht viel Licht
Je kürzer die Einzelbelichtung pro Frame, desto weniger Licht steht zur Verfügung. Draußen bei Tageslicht funktioniert extreme Slo-Mo deshalb deutlich besser als in dunklen Innenräumen oder bei Nacht.
Auflösung bewusst gegen Zeitlupe abwägen
Die maximalen 400 fps werden bei 720p erreicht. Wenn Bilddetail wichtiger ist als extreme Verlangsamung, ist eine niedrigere Bildrate bei höherer Auflösung oft die sinnvollere Wahl.
Den Moment vorher planen
Burst-Modi funktionieren am besten, wenn der entscheidende Augenblick vorhersehbar ist. Position, Licht und Bildausschnitt sollten vor dem Ereignis stehen.
400 fps brauchen sehr viel Licht
Extrem hohe Bildraten verkürzen die Belichtungszeit pro Frame und verlangen deshalb deutlich mehr Licht als normale Videoaufnahme. Draußen bei Sonne kann das gut funktionieren; in Innenräumen oder am Abend steigt schnell das Risiko von Rauschen und weichem Detail.
Vorher festlegen, welcher Moment zählt
Burst Slo-Mo ist für kurze Ereignisse gedacht. Sprung, Aufprall oder schnelle Bewegung sollten deshalb so vorbereitet werden, dass Kamera, Ausschnitt und Timing bereits stimmen. Für lange kontinuierliche Action ist ein normaler High-FPS-Modus oft praktischer.